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Update zur aktuellen Lage des Niersufers

Mittlerweile hat sich im Niersufer wieder einiges getan und die Umbauarbeiten gehen erfreulicherweise weiter voran.

Hier drei Posts der vergangenen Monate auf die ich hinweisen möchte:

Da die bisherigen Datenquellen für die Maps nicht mehr aktualisiert werden und das Niersufer auf ein neues Map-System gewechselt hat, habe ich für’s Erste die Statistiken in der Sidebar entfernt und map.freifunk-schwalmtal.de auf map.freifunk-niersufer.de  weitergeleitet.

Aus zeitlichen Gründen habe ich mich aber von der Admin-Tätigkeit im Niersufer und der Beteiligung am Neuaufbau trennen müssen. Das heißt, ich selber kann bei Problemen, die nicht auf einen lokalen Zugangspunkt beschränkt sind, nur noch Richtung Niersufer eskalieren, selber aber nicht mehr aktiv Fehler beheben.

Abschaltung Facebook-Seite

Aufgrund des aktuellen Facebook-Datenskandals, welchen man wohl nur als die Spitze eines unendlich großen Eisberges bezeichnen darf, wurde die Facebook-Seite von Freifunk Schwalmtal soeben endgültig gelöscht.

Für Ankündigungen über den im Hintergrund weiterhin laufenden Wiederaufbau des Niersufers werden wir weiterhin hier auf der Webseite und bei Twitter berichten.

Update zu „Anhaltende Probleme“

Ein kurzes Update zum letzten Post:

  • Mittlerweile haben sich diverse Leute (ca. 6-7) aus den Niersufer Communities zusammengefunden, die gemeinsam die Probleme angehen wollen.
  • Mangelndes technisches Detailwissen wird zunächst durch einen erfahrenen Admin von Freifunk Aaachen ausgeglichen. Dieser hat seine Unterstützung für ein Jahr zugesagt.
  • Folgende E-Mail wurde an alle im Niersufer versammelten Communities geschrieben, sofern Kontaktdaten ermittelbar waren:

Grüße Zusammen,

wie Ihr sicher mitbekommen habt, gab es in den vergangenen Monaten wiederholt Schwierigkeiten mit Freifunk in den Communities der Domäne Niersufer. Dies betrifft rund 800 Nodes und bis zu rund 2500 Nutzer.

Wer Forum und Webseite regelmäßig besucht, dem wir der Grund dafür wahrscheinlich bereits bekannt sein:

Der Domäne Niersufer fehlt es an aktiven Admins, die sich um den Erhalt und Lauffähigkeit der Domäne/Infrastruktur kümmern.

Vor etwas mehr als einer Woche ist die Situation mit der Ankündigung Freifunk in Willich, aufgrund anhaltender Probleme einzustellen, eskaliert. Details finden sich ab Domain „Niersufer“ sanieren oder zusperren (was: Störung 08.12.2017)

Zusammengefasst lässt sich der aktuelle Stand wie Folgt beschreiben:

  • Wenn wir als Communities nicht jetzt anfangen zu handeln, ist es irgendwann zu Ende!
  • Es hat sich ein Aachener Admin gemeldet der kommissarisch die Tätigkeit übernehmen und neue Admins anlernen würde.
  • Es gibt derzeit aus Duisburg zwei, Moers eine, Schwalmtal eine, sowie eine weitere Meldung im Forum um in die Admin-Tätigkeit einzusteigen. Zusätzlich würde einer der Alt-Admins möglicherweise wieder seine Tätigkeit aufnehmen.

Damit das Ganze überhaupt funktionieren kann, ist jedoch weitere Mithilfe bei folgenden Themen nötig:

  • Mithilfe bei der Admintätigkeit (man sollte ne Linux Console kennen für den Einstieg)
  • Firmwares (bauen und testen)
  • Finanzierung (langfristig) durch Spenden und Sponsoring

Neben dem ein oder anderen persönlichen Treffen wird das Meiste wahrscheinlich per Slack (Freifunk; Kanal Niersufer, Hanghout) sowie Mumble koordiniert.

Diese E-Mail dient dazu die nicht Foren lesenden Freifunker in den Communities zu erreichen, mit der Bitte sich zu beteiligen, den eigenen Einsatz zu überdenken, ihr Wissen mit einzubringen, eventuelle Kontakte zur Verfügung zu stellen, einen Plan für die Zukunft mit zu entwickeln und zu gestalten.

Ihr seid das Niersufer – das Niersufer seid Ihr!

Anhaltende Probleme

Nachdem es in den letzten 12 Monaten ja eher ruhig hier geworden ist, was an der drohenden Vorratsdatenspeicherung zur Jahresmitte als auch mit beruflichen und privaten Gründen zusammenhing, möchte ich mich bzgl. der seit einigen Wochen wieder massive auftretenden Probleme mit der Nutzbarkeit von Freifunk zurückmelden.

Die Probleme resultieren aus der Infrastruktur des  Freifunk Niersufers, zu denen sich ja die ganzen Geräte verbinden.

Da die bereits vor einem Jahr auf diversen Kanälen gemachten Aufrufe nach Mitstreitern für das Admin-Team des Niersufers erfolglos geblieben sind, und immer mehr Admin das Handtuch geworfen haben, steht das Niersufer nun faktisch ohne Admin dar. Es wird lediglich noch das allernötigste getan, um die Server überhaupt am Laufen zu halten.

Seit gestern Morgen eskaliert das Thema mit den Niersufer Problemen im Freifunk Forum (https://forum.freifunk.net/t/domain-niersufer-sanieren-oder-zusperren-was-stoerung-08-12-2017). Die Probleme betreffen potentiell ca. 800 Geräte und knapp 2500 Nutzer von Moers, Krefeld, MG und Kreis Viersen, weshalb es eine Gewisse Aufmerksamkeit erzeugt hat.

Ich beteilige mich derzeit aktiv daran, entweder das Niersufer zu retten oder eine alternative Lösung wie z.B. den Umzug in eine andere Freifunk Infrastruktur zu vollziehen. Sollte sich in den 1-2 Monaten allerdings keine positive Richtung abzeichnen, werden ich wohl oder übel Konsequenzen ziehen müssen und meine Freifunk Aktivitäten einstellen. Ich würde dann ggf. versuchen, gemeinsam mit den Knotenbetreibern eine Alternative zu finden.

Jeder ist eingeladen der Diskussion im Freifunk Forum zu folgen. Ich werde aber auch über den Stand der Dinge informieren.

Freifunk braucht Dich!

Das Admin-Team des Freifunk Niersufer, welches die Infrastruktur (Server, Anbindung an den Freifunk Rheinland Backbone, Router-Firmware, …) für unsere, wie auch viele andere Freifunk Communities in der Umgebung betreibt, sucht tatkräftige Unterstützung für den Ausbau und Betrieb der bestehenden Infrastruktur.

Neben guten Kenntnissen über Linux-Server-Systeme ist das Interesse an WLAN, LAN und WAN Techniken und den dabei zum Einsatz kommenden Protokollen wie B.A.T.M.A.N, BGP, und L2TP wünschenswert.

Bei Interesse oder Fragen bitte an kontakt@freifunk-niersufer.de wenden.

Für alle, welche die Organisationsstruktur hinter Freifunk kennen lerne wollen, sei die Site Wer sind wir? empfohlen

Ein Jahr Freifunk Schwalmtal

Eigentlich wollte ich diesen Eintrag bereits am vergangenen Wochenende verfassen, aber wie es der Zufall so will, habe ich mich just an diesem Wochenende an einem Ort in der Eifel befunden, wo ich völlig offline war.  Kein Internet via WLAN und kein Mobilfunk-Empfang. Ich hatte bei der Planung unseres Kurzurlaubs fest darauf gesetzt, mit „Deutschlands bestem Netz“ dort guten Empfang zu haben. Dem war jedoch leider nicht so.

In unserem Ferienhaus gab es zwar aber-dutzende von Heften und Flyern, jedoch waren diese entweder nicht mehr aktuell, oder hielten eben nicht die Informationen bereit, nach denen man gesucht hat. Beispiele: Wanderungen ohne Karte planen? Schwierig. Öffnungszeiten an einem Samstag von Geschäften in der nächsten Stadt raus bekommen? Noch schwieriger. Meinungen anderer Besucher zu bestimmten Orten die man plant zu besuchen lesen? Nope. Somit gab es leider ab und an eine eher negative Überraschung zu verkraften.

Natürlich hat es das früher auch alles nicht gegeben. Einerseits war man jedoch anders vorbereitet, andererseits sieht die Realität vieler Menschen heute eben so aus, dass man es gewohnt ist, ohne darüber nachzudenken, online nach Informationen zu suchen. Glücklicherweise hatte meine Frau mit Ihren Anbieter wenigstens ein „bisschen“ Internet, so dass wir darüber die notwendigsten Sachen nachgeschaut haben. Allerdings: Ein Tag länger und das Datenvolumen Ihre Vertrags wäre für den Monat erschöpft gewesen.

All das hat mir noch einmal deutlich gemacht hat, warum ich vor ziemlich genau einem Jahr Freifunk Schwalmtal ins Leben gerufen habe: Menschen an möglichst vielen Orten in unserer wunderbaren Heimat Zugang unkompliziert Zugang zum Internet zu bieten.

Zwischenbilanz

Was wurden in den vergangenen 12 Monaten geschafft:

  • Am Markt in Waldniel gibt es dank Angelo, Alt Neel, Markgrill und der Gemeinde Schwalmtal quasi flächendeckendes Internet. Garten Strasse und Marktstrasse sind teilweise abgedeckt.
  • Einen Teil der zu uns geflüchteten Menschen konnten wir dank SPD Schwalmtal und hilfsbereiter Nachbarn Zugang zum Internet bereitstellen.
  • Bei Bobbels Sport & Freizeit nutzen Tag für Tag etliche Besucher das dortigen Freifunk WLAN während des Trainings. Übrigens die ersten bei Router die wir Installiert haben.
  • Ein weiterer, aktiver Freifunker versorgt den Kaiserpark und hilft bei der Realisierung weiterer Projekte.
  • Unerwartete Großprojekte, wie der Campingplatz Brempt wurden erfolgreich realisiert.
  • Viele weitere Privatpersonen und Geschäftsleute betreiben Freifunk-Router.
  • In Summe gibt es 26 aktive Zugangspunkte mit mehr als 100 gleichzeitigen Nutzern zu Stoßzeiten.

Mindestens genau so schön wie all die erfreulichen Fakten, sind aber die Kontakte die wir mit den Menschen hier am Ort geknüpft haben und welche uns auch manchmal geholfen haben, leichter einen Fuß in die Türe bekommen zu haben.

Wie geht’s weiter?

Wie man sieht, wurden einige Ziele erreicht, andere leider nur in Teilen. Gerade im Bereich der Versorgung von Geflüchteten, ist es aufgrund der möglichen Internetanbindungen der Unterkünfte viel schwieriger dort Freifunk anzubieten als ursprünglich geplant. Wir stehen hier in regelmäßigen Kontakt mit dem Asylkreis Schwalmtal und der Gemeinde Schwalmtal um Lösungen dafür zu finden.

Es sind weitere kleinere und größere Projekte für die Zukunft geplant. Zeitpunkte an denen diese realisiert werden können,  hängen immer zum einen von den Terminplänen derer ab, die beabsichtigen einen Freifunk-Knoten zu betreiben, als auch von uns, welche Freifunk Schwalmtal ehrenamtlich neben Beruf und Familie umsetzen.

Des weiteren sind im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Freifunk Niersufer weitere Maßnahmen zur Netzwerkoptimierung geplant um die Stabilität und Geschwindigkeit weiter zu erhöhen.

 

Freifunk in der Bücherei am Markt

Nach dem Motto: „Was lange währt, wird endlich gut.“ ist am vergangenen Donnerstag der erste durch die Gemeinde Schwalmtal betriebene Freifunk-Knoten in Betrieb genommen worden.

Wasserschäden, technische Probleme, so wie organisatorische Probleme rund um die Auftragsabwicklung des Neuanschlusses waren maßgeblich dafür verantwortlich, dass es länger als ursprünglich geplant gedauert hat, in der Bücherei am Markt in Waldniel einen Freifunk-Router in Betrieb zu nehmen.

Da der Anschluss in direkter Fensternähe installiert wurde, haben wir uns entschieden erst einmal mit einer Ubiquity PicoStation, welche wir bereits bei Angelo und auf dem Campingplatz Brempt einsetzen, von innen am Fenster zu befestigen. Damit wird jetzt der Teil des Marktes um die Bücherei, ein Teil der Marktstraße sowie der untere Teil der Gartenstraße mit Freifunk versorgt.

Es wird gerade geprüft, welche Möglichkeiten es gibt und ob diese umsetzbar sind, den Access-Point auf der Außenseite des Gebäudes zu montieren um die Versorgung auf der Marktstraße zu verbessern.

Wir freuen uns somit , die Gemeinde Schwalmtal ganz offiziell in den Reihen der aktiven Freifunk-Unterstützer in Schwalmtal willkommen zu heißen!

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Freifunk auf dem Campingplatz Brempt

Da dies unser bisher grösstes Freifunk-Projekt war, gibt es diesmal auch ein bisschen mehr Details als bei vorherigen Ankündigungen.

Auch wenn wir offiziell Freifunk Schwalmtal heißen, ist unser Wirkungskreis auch schon mal außerhalb der Gemeindegrenzen. Funkverbindungen machen ja auch nicht an Grenzen halt.

Planungsphase

Nach dem ersten Treffen vor Ort mit Monica und Ewald, den Betreibern des Brempter Campingplatzes, und der Begehung des Campingplatzes, um mögliche Standorte der Freifunk-Router zu sichten, haben wir ein entsprechendes Konzept erstellt. Dies sah den Einsatz mehrere Outdoor Rundstrahler vom Typ PicoStation M2-HP von Ubiquity Networks vor, sowie den Austausch eines Indoor Access Points, welcher sich wetterfest in einer Box verpackt auf dem Dach des Restaurants befand und bisher die Tagesgäste mit WLAN-Internetzugängen eines kommerziellen Anbieters versorgt hat. Dafür sollten ein bewährter WL-1043ND von TP-Link zum Einsatz kommen.

Warum ausgerechnet diese Geräte?  Für die PicoSations spricht der Preis und die Reichweite. Der maximale Durchsatz ist nicht überragend, aber reicht immer noch aus, ganze VDSL-Leitungen dicht zu machen. Da 80 Meter lange Strecken zwischen Access Points zu überbrücken waren, ist man mit den Geräten auf der sicheren Seite. Der 1043er überzeugt durch eine gute WLAN-Leistung bei begrenzter Reichweite. Dieser handhabt unserer Erfahrung nach mehrere gleichzeitige WLAN-Teilnehmer ein wenig besser als die PicoStations.

Der ausgearbeitete Plan wurde noch einmal gemeinsam mit Monica und Ewald besprochen und die Hardware wurde anschließend von den beiden bestellt.

Umsetzung

Am 2. Juli war es dann soweit. Die Installation konnte beginnen. Als ersten wurde die passende Freifunk-Firmware auf die Geräte installiert. Bei den PicoStations musste dazu erst einmal ein Downgrade der Original-Firmware durchgeführt werden, weshalb das Ganze Firmware-Installieren auch insgesamt ca. 1,5 Stunden dauerte.

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Die Access Points vor der „Ver-Freifunkung“.
Alle Access Point im Freifunk-Kleid.
Alle Access Point im Freifunk-Kleid.

Nun konnten die Freifunk-Router wie geplant auf dem Campingplatz verteilt werden. Da die PicoStations ihren Strom über das Netzwerkkabel beziehen, mussten diese in der entsprechenden Länge konfektioniert werden und die POE-Injektoren in den Stromverteilern platziert werden. Wenn man seit Jahren keine Kabel mehr gekrimmt hat, dauert das natürlich alles etwas länger.

Dank fleißiger Helfer und mutigem Ewald, waren am Ende des Tages alle Freifunk Router an Ort und Stelle. Die PicoStations wurden dabei an höchster Stelle an den Straßenlaternen befestigt.

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Mutiger Ewald in schwindelerregender Höhe.

Alle Router verbanden sich per Mesh on WLAN und deckten das erwartete Gebiet gut ab. Ein wenig überraschend waren die teilweise 284 Meter langen Mesh-Verbindungen bei einer TQ von mehr als 90%. Da das der erste Einsatz von PicoStation war, dachte sicher keiner was dabei. Erste Tests waren zufriedenstellend, jedoch galt es abzuwarten, wie sich das Netz verhält, wenn viele Nutzer verbunden sind.

Optimierung

Mit Spannung beobachteten wir die Entwicklung des Datenverkehrs und der verbunden Clients. Letzteres ging binnen Tagen steil nach oben. Ersteres nicht so stark wie erhofft, was aber auch an den zeitgleich vorherrschenden Problemen im Freifunk-Netz gelegen haben durfte. Da aber selbst nach Beseitigung dieser immer noch der Wahnsinns-Durchsatz ausbliebt und das erste Feedback auch „sehr laaaangsam“ und „man kommt nicht rein“ lautete, machten wir uns vergangenes Wochenende daran noch ein wenig zu optimieren. Das bedeutet in diesem Fall folgendes:

  1. Installation einen TP-Link WL-841N als Offloader
  2. Meshing über LAN von zwei der fünf Geräte mit dem Offloader
  3. WLAN-Meshing auf dem 1043er abgeschaltet und WLAN-Kanal gewechselt
  4. Mindestbandbreite für WLAN-Verbindungen festgelegt
  5. Sendeleistung der PicoStations reduziert

Einige werden sich jetzt fragen, warum man denn die Sendeleistung reduziert um bessere Performance zu erreichen. Das ist relativ einfach erklärt: Bei zu hoher Sendeleistung kann es passieren, dass Endgeräte das WLAN zwar noch empfangen, aber die eigene Sendeleistung nie dazu ausreicht um eine Verbindung stabil aufzubauen. Gleichzeitig will man auch zu langsame Verbindungen erst gar nicht zustande kommen lassen, da ja die Datenpakete aller anderen Teilnehmer im gleichen WLAN-Netz davon ausgebremst werden. Gerade in Mesh-Netzwerken oder beim Einsatz klassischer WLAN-Repeater killt das die gesamte WLAN-Performance.

Aber die PicoStations hatten noch eine Überraschung für uns: Aufgrund eines Softwarefehlers glaubt man, dass die PicoStations auf zulässige 20dBm eingestellt sind. Leider sendeten diese aber mit in Deutschland unzulässigen 26dBm. Das erklärte auch die hervorragende Verbindungsqualität über fast 300 Meter und warum Endgeräte das WLAN auch noch in unmöglichen Entfernungen gesehen haben. Wir haben die Sendeleistung nun je Gerät so reduziert, dass eine optimale Verbindung immer zum nächstgelegenen Router gewährleistet ist, darüber hinaus aber nur bedingt.

Nach einer Woche kann man sagen, dass sich die Situation deutlich gebessert hat. Gerade dort wo kein Meshing im Spiel ist, werden regelmäßig 20 MBit/s und mehr im 5 Minuten Durchschnitt. Am entlegensten Router (2-3 Mesh-Hops) werden je nach Teilnehmerzahl immer noch 4 Mbit/s im 5 Minuten Durchschnitt erreicht.

An dieser Stelle möchten wir allen fleißigen Helfen auf dem Campingplatz danken, welche und mit Werkzeug und Körperkraft unterstützt haben. Ebenso dank an das Freifunk-Forum für die Tipps bzgl. Mindestbandbreite als Optimierungsmaßnahme.

Und zu guter Letzt heißen wir den Campingplatz Brempt mit seinen insgesamt sechs Freifunk-Routern herzlich willkommen.

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Freifunk jetzt auch im Mühlrather Hof

Konnte Freifunk Schwalmtal bisher auch getrost als Freifunk Waldniel bezeichnet werden, freut es uns außerordentlich, die ersten Freifunk-Knoten außerhalb Waldniels begrüßen zu dürfen.

Das traditionsreiche, über mehrere Generationen hinweg geführte Restaurant Mühlrather Hof am Hariksee bietet seit diesem Wochenende seinen Gästen neben Cafe, Kuchen und gut bürgerlicher Küche mit regionalen und saisonalen Spezialitäten auch freies WLAN an. Gerade die vielen Tagesausflügler aus den benachbarten Niederlanden werden dieses Zusatzangebot zu schätzen wissen.

Darüber hinaus dürfen sich auch die Sportschützen vom SSV Niederkrüchten freuen, welche in Ihrem benachbarten Vereinsheim ebenfalls einen Freifunk-Knoten aufgestellt haben und somit dank des Freifunk typischen Meshing die Reichweite des Freifunk-WLANs noch einmal vergrößert haben und nun auch in Ihrem Vereinsheim einen Internetzugang auf Freifunk-Basis nutzen können.

Dank an diese Stelle an die Freifunker Sven & Janne für die Umsetzung!

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